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Sylvia Linder, Astrologin

Paare: Gesucht – gefunden! 

Bild: Andres Rodriguez - Fotolia.comWenn zwei Menschen zusammenfinden, sei es privat oder beruflich, gibt es nach astrologischer Auffassung immer eine Frage oder eine Aufgabe, welche die beiden miteinander zu lösen haben. Wir lernen von unserem Partner, unserer Partnerin das, was wir alleine nicht beantworten und wir bekommen das, was wir uns selbst nicht geben können. Soweit die Ideale, all die wunderbaren Möglichkeiten, die Theorie.

In der Praxis erreichen viele Menschen heute gar nicht erst diese Stufe. Sie gehen faktisch erst gar keine Partnerschaft ein oder schaffen es nur kurzfristig, Beziehungen zu halten. Oder sie verharren aus Angst und Bequemlichkeit in ungesunden Beziehungen. Höchste Zeit, ehrlich zu prüfen: Mit welcher Brille schaue ich mein Gegenüber an? Wie sehe ich mich selbst als Frau, als Mann oder in meiner beruflichen Rolle? Was erwarte ich wirklich vom Anderen?

Beispiel aus dem Privaten: Ein Mensch fühlt sich von einem quirligen Gegenüber zunächst sehr angezogen, sieht jedoch schon bald nur noch die angriffslustigen Anteile und verkennt die sensiblen Seiten. Jede Aktion wird als Aggression gedeutet und schon bald ebenso aggressiv beantwortet. Die Folge: Krieg bis zum Ende der Beziehung. Würde in der gleichen Konstellation die vom quirligen Wesen angezogene Person ihre  im Kontakt mit diesem Menschen aufgesetzte Brille ablegen, könnte sie sich ganz anders auf das Gegenüber einstellen und statt mit reflexhaftem Ärger zum Beispiel mit einer freundlichen Nachfrage oder einem humorvollen Hinweis reagieren. Missverständnisse würden im Keim aufgelöst und der dynamische Wesenszug könnte sich nun von der Seite des jugendlichen Liebhabers oder der Liebhaberin zeigen… Erfüllung für beide. Es ist allerdings ein Stück Weg bis zu dieser befreiten Form der Persönlichkeitsanteile.

Um herauszufinden, wo wir uns fördern und wo wir uns behindern, wo wir uns bisher gegenseitig nur Schuld zuschieben anstatt die Wechselwirkungen zu erkennen, hilft ein Partnerhoroskop enorm weiter. Bei Singles können anhand der systematischen Analyse früherer Beziehungen viele Erkenntnisse gewonnen werden – damit in der Zukunft neue, bessere Erfahrungen folgen.

Für ein Partnerschaftshoroskop ist das Einverständnis des Gegenübers nötig, was sich durch schon die erforderliche Angabe des genauen Geburtszeitpunktes ergibt (jede Minute ändert sich die planetarische Situation). Beim Gespräch können beide dabei sein oder nur der auftraggebende Teil des Paares. Der Geburtsort und –tag steht im Ausweis, aber die Geburtszeit eines Menschen steht nur im Stammbuch (Geburtsurkunde) oder ist beim Standesamt zu erfragen. Auf der Basis der o.g. Angaben berechne ich von beiden Menschen das Horoskop und lege es übereinander (Synastrie). So erkenne ich auf einen Blick Harmonie- und Spannungsfelder, ebenso die gemeinsamen Aufgaben, ja sogar geeignete Formen, die eine erfüllende gegenseitige Ergänzung annehmen könnte.

Ich werde Ihnen nicht sagen, ob Ihre Beziehung hält oder nicht, ob Sie in Ihrer Ehe oder Freundschaft oder Arbeitsbeziehung bleiben sollten oder nicht. Aber ich kann Ihnen sagen, wie Sie Ihren Weg dafür ebnen können, befriedigende Partnerschaften zu leben und bewusst zu gestalten – jetzt oder in Zukunft. Es mag einbisschen ungewohnt klingen, aber: Ich mache Sie fit für die Partnerschaft, die Ihnen wirklich gut tut.

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